Wer Adolf Hitlers bereits ausgiebig ausgeleuchtetes Leben, politisches Denken und Handeln in Buchform thematisieren will, muss meinungsfreudig neue oder bislang weniger beachtete Aspekte des Themenfeldes beackern. So wie der irische Historiker und Professor für die Geschichte der internationalen Beziehungen an der Universität Cambridge, Brendan Simms, der die These vertritt, dass in der Gedankenwelt des deutschen Diktators weniger die Sowjetunion und der Bolschewismus als vielmehr Angloamerika in Form des Britischen Empires und der USA sowie der internationale Kapitalismus die Hauptfeinde gewesen seien („Hitler – eine globale Biographie“, 1056 Seiten, 44 Euro, DVA).

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