Tamouda Bay soll das neue Trendziel an Marokkos Küste sein. Hier entspannt sogar der König. Doch lohnt sich die Gegend für Urlauber wirklich? Die spannendsten Orte finden sich im Hinterland.

Die Sandstrände sind einladend breit und millionenfach gespickt mit Muschelstückchen. Marokkos König urlaubt hier angeblich gerne. Tamouda Bay heißt dieser Küstenabschnitt südlich von Fnideq, der mit dem klangvollen Wort „Riviera“ angepriesen wird. Zurecht? Bis auf das Fischerstädtchen M‘Diq gibt es entlang der 25 Kilometer langen Tamouda Bay keinen authentisch gewachsenen Ort. Sonst finden sich dort nur verstreute Resorts und abgeschirmte Apartmentanlagen. Und die künstliche Marina Smir mit Caféterrassen und Protzjachten. Wer sein Basislager an der Tamouda Bay aufschlägt, muss sich auf Mittelmaß am Mittelmeer einstellen. Aber die Ausflüge reißen es raus. Ein Muss ist der historische Bezirk von Tétouan, der von der Unesco als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde.

Mehr über dieses und weitere Reisethemen lesen Sie im Reiseteil der OWL AM SONNTAG vom 22. Dezember.

 

Foto: avs