Herford. „Immer knapp am Hit vorbei“: So lautet der Titel eines Buchs, in dem Peter Wilcek Anekdoten seines daran reichen Musikerlebens schildert. Nie ein Hit? Verhungern musste der gebürtig aus Döhren – heute zu Petershagen gehörig – stammende Multiinstrumentalist dennoch nicht, denn im bürgerlichen Beruf ist er Lehrer: Viele Jahre war er in Herford tätig.
Fast zwei Jahrzehnte lang hat er an der Hauptschule Meierfeld unterrichtet, genauer gesagt bis zu deren Auflösung im Sommer 2018: Die letzten Jahre war er dort kommisssarischer Schulleiter – ein Posten, den er daran anschließend seitdem auch an der Hauptschule Lohfeld in Bad Salzuflen bekleidet.

Mittlerweile befindet sich der 64-Jährige auf der Zielgeraden seiner Schul-Laufbahn: Mit seinem Renteneintritt am 1. Dezember 2021 ist damit Schluss.
Was mutmaßlich jedoch nicht für seine Tätigkeit als Musiker gilt, die was Auftritte betraf, dieses Jahr coronabedingt oft den Blues schob. Stattdessen nutzte er die Zeit, das rund 100 Seiten pralles Leben (er-)zählende Buch fertigzustellen. Darin erinnert er sich in seiner Eigenschaft als Musiker auch an seine Berührungspunkte mit Herford und Umgebung. So sorgte er von 1984 bis 86 als Saxofonist für das Sahnehäubchen auf dem Retro-Rock’n’Roll-Sound der „Kakadu-Combo“. Sein Bühnenpseudonym war da nur konsequent gewählt: Kuno Kanne.

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Foto: Klaus Gosmann